16.05. - 13.06.2004

Für die diesjährigen Ausstellung des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst ermittelte die Vorschlagskommission aus 57 Bewerbungen folgende Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Video und neue Medien sowie Installation:
Matthias Bösche, Derk Claassen, Thomas August Gmeinder, Christian Helwing, Christian Holtmann, Claudia Kapp, Werner Kuhrmann, Tanja Natter, Barbara Rosengarth und Sibylle Springer.

Christian Helwing, Weisser Kanal 4, 2004Sibylle Springer, Der Raum, 2004, Öl auf Leinwand

Der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst wird seit 1977 alljährlich vom Senator für Kultur verliehen. Der Preis wird in einem zweistufigen Verfahren für besondere Leistungen vergeben und ist mit 5.500 EUR dotiert. Er ist mit einer Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Bremen und Katalog verbunden. Teilnehmen können alle Künstlerinnen und Künstler der Jahrgänge bis zu ihrem 40. Lebensjahr, die ihren Wohnsitz im Lande Bremen und seinem näheren Einzugsbereich haben. Eine Vorschlagskommission aus regionalen Kunstsachverständigen wählt aus den Bewerbungen Künstlerpositionen für die Ausstellung in der Städtischen Galerie aus. Die überregional besetzte Jury ermittelt daraus die Preisträgerin bzw. den Preisträger. Der überregionalen Jury gehören dieses Jahr an: Dr. Yilmaz Dziewior, Kunstverein Hamburg, Veit Görner, Kestner Gesellschaft, Hannover, Dr. Vanessa Joan Müller, Kunstverein Frankfurt und Renate Puvogel, Kunsthistorikerin, Aachen.

Matthias Bösche, Dabei sein ist alles, 2004Christian Holtmann, S6, 2004, Öl/PVCBarbara Rosengarth, Pli 0904, 2004, Öl auf Nessel

Der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst hat sich in den letzten Jahren zu einem guten, überregional beachteten Forum für junge Künstlerinnen und Künstler erwiesen. In diesem Jahr werden erstmalig und für die Zukunft die Eröffnung der Ausstellung und die Vergabe des Preises an zwei getrennten Terminen stattfinden. Die ausgewählten jungen Bremer Kunstpositionen werden so die öffentliche Diskussion um die aktuelle Kunst in Bremen noch mehr als bisher beleben.
Anlässlich der Preisvergabe findet ein Vortrag von Dr. Wolfgang Ullrich aus München statt mit dem Thema "Wann sieht etwas nach Kunst aus?". Ullrich ist Kunsthistoriker und Dozent an der Hochschule für Künste in Hamburg und an der Akademie für Künste in München. Er hat mehrere Bücher geschrieben , u.a. "Mit dem Rücken zur Kunst" und "Tiefer hängen".

Begrüßung: Prof. Dr. Hans-Joachim Manske, Direktor Städtische Galerie
Eröffnung: Staatsrätin Elisabeth Motschmann, Senator für Kultur
Einführung: Dr. Elke Bippus, Mitglied der Vorschlagskommission

Preisvergabe: Samstag, 5. Juni 2004, 19 Uhr
Preisverleihung: Bürgermeister Hartmut Perschau, Senator für Kultur
Vortrag: "Wann sieht etwas nach Kunst aus?"
Dr. Wolfgang Ullrich, Kunsthistoriker, München

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