23.04 bis 25.05.2006

Zeichnungen von Gunther Gerlach und Dieter Rogge

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Die Bremer Künstler Gunther Gerlach (geb. 1952 in Mecklenburg) und Dieter Rogge (geb. 1946 in Bremen) realisieren in der Städtischen Galerie Bremen gemeinsam eine Ausstellung, die sich mit Problemen des Räumlichen und Körperhaften auf der Fläche befasst. Der Titel reißt die komplexe Fragestellung an: Standpunkt beider ist die In-Frage-Stellung des zentralperspektivischen Tiefenraumes. Dabei bedienen sie sich der gleichen Mittel, nämlich Papier und Bleistift, und verfolgen doch unterschiedliche Strategien.

Während Gerlach, er studierte von 1969 bis 1975 Bildhauerei an der Kunsthochschule in Kiel, die Ausformungen und Überlagerungen von Körperhaftem in der zeichnerischen Arbeit forschend ergründet bzw. offen legt, betreibt Rogge, der sich nach dem Studium der Kunstpädagogik und Politik in Bremen ganz der Zeichnung widmete, ein vielschichtiges und vieldeutiges Vexierspiel, indem er Landschaft aus der Vogelperspektive darstellt.

Beide vertrauen in ihrer künstlerischen Arbeit dem Prinzip eines spontanen, expressiven und unabsehbaren Vorgehens; ihnen bleibt jede rational-strategische Arbeitsweise fremd.


Zur Ausstellung ist eine Vorzugsausgabe des Katalogs mit Originalzeichnungen erschienen.

Begrüßung: Prof.Dr. Hans-Joachim Manske, Direktor der Städtischen Galerie Bremen
Einführung: Rainer B. Schossig

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