18. Dezember 2009
Bremer Förderpreis für Angewandte Kunst 2009
Die Goldschmiedin Astrid Keller ist Preisträgerin des Bremer Förderpreises für Angewandte Kunst 2009.
Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung am 18. Januar 2010, 18.00 Uhr in der Galerie Hilde Holstein durch die Staatsrätin für Kultur, Frau Carmen Emigholz.
Die Auszeichnung erhält Astrid Keller für eine Gruppe von sechs Vasen unterschiedlicher Größe aus weißem und geschwärztem Silber.
Beeindruckt war die Jury vor allem von der subtilen Ästhetik des Ensembles. Keller verarbeitet für ihre Gefäße das Edelmetall auf eine Weise, die ebenso technische Souveränität wie sicheres Formempfinden bekundet. Die Wandungen ihrer Vasen hat sie in enge Falten gelegt, wobei sie durch gezielte Unregelmäßigkeiten sowohl der Fältelung wie der von traditionellen Vasenformen abgeleiteten Umrissführungen spannungsreiche Kompositionen erreicht.
Astrid Keller nimmt mit den Fältelungen ein zeittypisches Thema der Formgebung auf und führt es zu sehr originellen Weiterungen. Die Freude der Goldschmiedin am Experiment mit Techniken und Materialien findet in ihren Arbeiten unmittelbaren Ausdruck.
Die preisgekrönten Arbeiten von Astrid Keller werden im Rahmen einer Ausstellung mit weiteren Teilnehmerinnen des Auswahlverfahrens 2009 in der Galerie Hilde Holstein, Schnoor 5, 28195 Bremen, in der Zeit vom 18. Januar bis 8. Februar 2010 der Öffentlichkeit präsentiert.
8. Mai 2009
„ Angeln „ - ein temporäres Projekt des Bremer Künstlers Michael Hennig im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum und anlässlich des Kunstfrühlings 2009
Das Universum an der Universitätsallee Bremen bekommt ab dem 9. Mai 2009 ein figürliches Gegenüber: Ein einsamer Angler sitzt bis 24. Mai 2009 am See und harrt still und unbeweglich der Fische, die vielleicht anbeißen. Er sitzt auf einem Campingstuhl und ist durch einen Schirm vor Sonne und Regen geschützt. Aus der Ferne ist nicht zu erkennen, ob es sich um einen tatsächlichen Angler oder nur um sein Abbild handelt. Das Gebäude des Universums wird zum riesigen Wal, der sich langsam dem Angler nähert. So eröffnet sich zwischen der Architektur, der Figur und dem zufälligen Passanten ein Spannungsfeld, das viele Geschichten bereithält.
Die Installation von Michael Hennig wurde am 8. Mai 2009 um 11.00 Uhr vom Künstler selbst aufgestellt.

