AUSSCHREIBUNG DER BREMER BETEILITUNG AN DER AUSSTELLUNG TIEFSEE

 

Projektvorschläge von Bremer Künstlerinnen für die Ausstellung

 

Die Städtische Galerie Bremen und der Künstlerinnenverband Bremen, GEDOK, rufen zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Ausstellung „TiefSee“ (Arbeitstitel) auf.

 

Die Städtische Galerie Bremen realisiert im Herbst 2018 eine Ausstellung mit dem Arbeitstitel „TiefSee“.

Der Künstlerinnenverband Bremen, GEDOK, ist der lokale Kooperationspartner der Städtischen Galerie Bremen, gemeinsam wird die Bremer Beteiligung an der Ausstellung organisiert, die sich daher ausschließlich an Künstlerinnen richtet. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Ystads konstmuseum, Schweden, erarbeitet und dort im Anschluss an die Präsentation in der Städtischen Galerie Bremen 2019 gezeigt.

 

Künstlerinnen aus Bremen und umzu, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, können sich mit Projektvorschlägen zur Teilnahme an der Ausstellung bewerben. 

 

Die detaillierte Ausschreibung mit allen Bewerbungsbedingungen finden Sie hier:

 

Sekundärliteratur zum Thema als mögliche Anregung und Materialsammlung für die Projektvorschläge

 

Künstlerische Gestaltung des Tunnels am Osterdeich / Altenwall abgeschlossen

Übergabe an die Öffentlichkeit am Mittwoch, 30. August 2017, 11 Uhr

Der Bremer Künstler Johann Büsen entwarf und realisierte die Gestaltung des Fahrrad- und Fußgängertunnels im Bereich Altenwall / Osterdeich durch eine umfangreiche Wandarbeit, die den Titel „rabbit hole“ trägt und sich auf die Geschichte „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll bezieht. Sein Kunstwerk, das in eine magische und surreale Welt führt, wird die 220 Meter lange Tunnelwand umfassen. Er setzt sich mit Themen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft auseinander und verarbeitet diese in Form von Motiven, Zitaten und Assoziationen in seinem Werk. In der Folge vermischen sich fiktionale Welten mit profaner Alltagskultur. Es eröffnet sich eine Bildwelt, die Möglichkeiten für eigene Entdeckungen offen lässt und die Betrachterinnen und Betrachter in das Bildgeschehen verwickelt. Sie werden aufgefordert, die vielschichtigen, mystischen oder skurrilen Begebenheiten und Geschichten auf der Tunnelwand zu entdecken.

Der Kunsttunnel wird am Mittwoch, 30. August 2017, um 11 Uhr durch Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz und Hellena Harttung, Ortsamtsleiterin Mitte/Östliche Vorstadt, der Öffentlichkeit übergeben.

Die neue Gestaltung des „Kunsttunnels“ ist das Ergebnis eines künstlerischen Wettbewerbes, den der Senator für Kultur in Zusammenarbeit mit dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr im Oktober 2016 im Rahmen des Programms von Kunst im öffentlichen Raum ausgeschrieben hatte. Bewerben konnten sich alle bildenden Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und der näheren Umgebung, die Entwürfe vorlegten, die dem Kunsttunnel und seinem optischen Erscheinungsbild durch eine künstlerische Neuinterpretation zu einem einladenden und unverwechselbaren Äußeren verhelfen sollten.

Ein Preisgericht, bestehend aus Kunstsachverständigen, Vertretern des Senators für Kultur, des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr sowie des Beirates Mitte, entschied sich für den künstlerischen Entwurf von Johann Büsen. In der Jury saßen Susanne Bollhagen, Künstlerin, Künstlerinnenverband Bremen, Prof. Dr. Christoph Grunenberg, Direktor der Kunsthalle Bremen, Prof. Dipl. Ing. Ulrike Mansfeld, Hochschule Bremen, school of architecture, Jub Mönster, Künstler, BBK, Rose Pfister, Leiterin der Städtischen Galerie Bremen, Marion Skerra, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr sowie Jörg Windszus, Ortsbeirat Mitte.

Johann Büsen, geboren 1984, lebt und arbeitet in Bremen. Er studierte von 2005 bis 2010 an der Hochschule für Künste. 2010 erhielt er den Paula Modersohn-Becker-Nachwuchs-Kunstpreis der Kunsthalle Worpswede. Seit 2003 hat er an diversen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teilgenommen.

Innerhalb von drei Monaten hat Büsen seine Ideen und Motive recherchiert, gesammelt und bearbeitet und anschließend mit Hilfe von Maus, Tastatur, Grafiktablet und diversen Programmen am Computer das Gesamtbild erstellt und farbig und kompositorisch ausgearbeitet. Der Computer dient dem Künstler als Archiv für seine Kunst. Durch digitale Bearbeitung werden die ursprünglichen Motive getrennt, verfremdet, überlagert und zu neuen Bildwelten verdichtet. Das Bild, bestehend aus 200 Papierbahnen mit einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern wurde im Atelier gedruckt und wird seit Anfang August mit Hilfe von 200 Kilogramm Spezialkleber vor Ort montiert und im Anschluss mit 40 Liter Klarlack gegen Witterung versiegelt.

Unter www.kunsttunnel-bremen.de findet sich im Internet eine Seite zum Kunsttunnel.