Die aktuelle Ausstellung wird im Anschluss in der Stadtverwaltung Karsiyaka Hamza Rüstem Fotografie Haus Museum von Izmir präsentiert.

 

19. November 2017 - 28. Dezember 2017

Başka yerde - Bremen ve İzmir`e Fotoğaf Bakışı

ANDERSWO - Fotografische Perspektiven auf Izmir und Bremen

Anja Engelke, Cosima Hanebeck, Nilay Islek, Alahattin Kanlioglu, Jaeuk Lee, Mehmet Fatih Yelmen

Eröffnung: 18. November 2017

Karşıyaka Belediyesi Hamza Rüstem Fotoğraf Evi Müzesi / Stadtverwaltung Karsiyaka Hamza Rüstem Fotografie Haus Museum

 

6522 Sokak No:8 Yalı Mahallesi

Mavişehir – Karşıyaka

İZMİR

 

 

 

05. November 2017 bis 07. Januar 2018

DIALOG

Markus Genesius / Mirko Reisser - Long Distance

Eröffnung: Samstag, 04. November 2017, 19 Uhr

Die zweite Ausgabe des Ausstellungsformats DIALOG bestreitet der Bremer Künstler Markus Genesius, der für die gemeinsame Arbeit in der Städtischen Galerie Bremen Mirko Reisser eingeladen hat. Es geht in dieser Ausstellung darum, jeweils eine Künstlerin oder einen Künstler aus Bremen mit einem bereits bestehenden überregionalen Kontakt zu zeigen, die sich bereits intensiv austauschen, in diesem Projekt aber ihre Werke im direkten Dialog präsentieren sollen. Wie schon im ersten Dialog zwischen Mia Unverzagt und Anna Gaskell 2015 werden Markus Genesius und Mirko Reisser über diesen Ansatz noch hinausgehen und gemeinsame Arbeiten für die Ausstellung entwickeln. Als international renommierte Street Art / Graffitikünstler entwickeln beide ihre Projekte vielfach in gemeinsamen Arbeiten mit anderen und haben auf diese Weise gerade bei großen Wänden und Fassaden auch schon zusammengearbeitet. Dies werden sie für diese Ausstellung in den kunstinstitutionellen Rahmen der Städtischen Galerie übertragen und dadurch neue Spannungen erzeugen.

 

 

Herbst 2018

 

TIEF SEE

 

Die Städtische Galerie Bremen und der Künstlerinnenverband Bremen, GEDOK entwickeln für den Herbst 2018 eine Ausstellung mit dem Arbeitstitel „Tief See“ zum Themenkomplex des Lebensraums Wasser mit einem besonderen Fokus auf Wasserlebewesen und dem Gebiet der Tiefsee.

 

Ausgehend von der Frage nach gegenwärtigen Mensch-Tier-Beziehungen soll in der Ausstellung das spezifische Thema des Lebensraums Wasser aufgearbeitet werden. Dabei sehen wir auf der einen Seite eine lange Tradition von fantastischen und mythischen Vorstellungen, die mit diesem Lebensraum, insbesondere dem Meer und seinen Wesen verbunden sind. Diese werden zurzeit durch eine Flut neuer wissenschaftlicher Entdeckungen und Erkenntnisse auf der Grundlage verbesserter technischer Möglichkeiten vor allem für den Bereich der Tiefsee manchmal geradezu ad absurdum geführt, weil die entdeckten Wesen noch fantastischer wirken als die Monster, die Menschen schon immer unter der Wasseroberfläche vermutet haben. Das Meer, die Tiefsee vor allem, ist die letzte Wildnis der Erde und sie sperrt sich gegen eine fundierte Erforschung und Vereinnahmung.

 

Auf der anderen Seite ist gerade dieser Lebensraum aktuell besonders bedroht, es ist der Menschheit erst jüngst bewusst geworden, wie nachhaltig wir dieses Ökosystem verändern und zerstören, obwohl wir auch gerade erst erkennen, wie wichtig es für unsere eigene Lebenswelt ist. Vom Plastikabfall, über den Klimawandel und agrarindustrielle Verschmutzung bis zu Überfischung verursachen Menschen eine radikale Veränderung, die politische, wissenschaftliche wie auch künstlerische Auseinandersetzungen und Strategien fordert, um sie zu analysieren und anders mit diesem Lebensraum umzugehen.

 

Diese Aspekte des Lebensraums Wasser sollen in künstlerischen Projekten für die Ausstellung bearbeitet werden, mit einem Fokus auf die Wasserlebewesen. Dabei möchten die Städtische Galerie Bremen und der Künstlerinnenverband Bremen überregionale künstlerische Positionen, die bereits zu diesem Thema arbeiten, mit Bremer Künstlerinnen und ihren Werken zusammenbringen. Um eine angemessene Beteiligung von Bremer Künstlerinnen mit Interesse an diesem Thema zu gewährleisten, haben sich die Organisator*innen entschieden, zunächst detaillierte Informationen bereitzustellen.

Hierfür fand am  Dienstag, den 13. Juni 2017, 19 Uhr, in der Städtischen Galerie Bremen eine Informationsveranstaltung statt, bei der der Meeresgeologe Prof. Dr. Gerold Wefer (marum, Bremen) über die Erforschung des Lebenraums Meer sprach und der Meeresbiologe Dr. Friedemann Keyl (Hamburg) den Humbold Kalamar vorstellte. Im Sommer ist eine weitere Veranstaltung geplant, bei der das Thema aus einer kunst-/kulturwissenschaftlichen Perspektive beleuchtet werden soll. Weitere Informationen folgen über unseren Newsletter.

 

Zurzeit findet außerdem im Haus der Wissenschaft in Bremen die Ausstellung „100m² Meer. Eine Reise durch die Meere und Ozeane“, die weitere Einblicke in die Thematik ermöglicht.

 

Das bisherige Konzept unserer Ausstellung wurde von der Städtischen Galerie Bremen und dem Künstlerinnenverband gemeinsam mit den freien Kuratorinnen Anna Kindvall (Malmö) und Alexandra Waligorski (Hamburg) entwickelt.

 

 

 

Sekundärliteratur zum Thema als mögliche Anregung und Materialsammlung für die Projektvorschläge: