In der Einzelausstellung An die Freude präsentiert Edith Pundt vorwiegend neue Arbeiten, die mit älteren, selten gezeigten Werken kombiniert werden, und ermöglicht einen Einblick in ihren vielfältigen künstlerischen Ansatz. Die Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen bietet die Chance, viele verschiedene Aspekte ihres Gesamtwerks zu zeigen. Es zeichnet sich durch hohe Experimentierfreude, durch große Produktivität und durch vielfältige Kooperationen, auch mit anderen Kultursparten, aus.


In Edith Pundts Werk finden sich Fotografien, Videos, Zeichnungen, Objekte und Installationen. Dennoch hat sie einen unverwechselbaren künstlerischen Stil gefunden, in dem das Gespür für beiläufige Situationen, Gesten, Worte, Objekte immer wieder deutlich wird. Ein großes Thema ihres Œuvres ist die Vergänglichkeit, die sie jedoch nicht nur auf die menschliche Existenz bezieht, sondern auf Sprache, Bilder, Konzepte und Formen erweitert. Dabei verfolgt sie keinen traditionellen kunsthistorischen Vanitasgedanken. Sie stellt der allumfassenden Vergänglichkeit, dem Verschwinden, der Zeitlichkeit und Fragilität jeglicher Existenz eine Lust am Sein gegenüber, die sich inhaltlich in vielen Arbeiten als Thema findet und sich häufig in der Form, der Ironie und dem Humor vieler Werke sowie in der überbordenden Kreativität zeigt, die aus allen Kunstwerken von Edith Pundt spricht.

 

 

Edith Pundt
Das Gras drüber wachsen lassen, 2010
18-teilige Fotografie
Edith Pundt
Hier ruht ein Gedanke, 2007
Fotografie
Edith Pundt
Ostfriesische Landschaft im Regen, 2017
Faden auf Reispapier
Edith Pundt
Genähte Zeichnung, 2017
Faden auf Reispapier
Edith Pundt
Städtische Galerie, 2015
Fotografie
Edith Pundt
Fenster, Palazzo Benzon, 2015
Fotografie
Edith Pundt
Die Roten Schuhe, 2015
Fotografie
Edith Pundt
Städtische Galerie, 2015
Fotografie
Edith Pundt
Stadt Land Fluss
Geschöpftes Papier