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Wir haben wieder geöffnet! 

Der Besuch der Ausstellung ist ab sofort wieder ohne Terminbuchung möglich.

Unter den gegebenen Umständen unterliegen die Öffnungszeiten und Termine für Veranstaltungen beständigen Veränderungen. Informieren Sie sich bitte auf unserer Website über die aktuellen Schutz- und Hygienevorschriften. Wir freuen uns auf Sie!

Hier geht's zum Rahmenprogramm von Smell it!

Ausstellungsfilm Smell It! Geruch in der Kunst

Social-Media-Kanäle: @staedtischegaleriebremen, @smellitbremen

"Smell it! Geruch in der Kunst" ist ein Gemeinschaftsprojekt zum Geruch in der zeitgenössischen Kunst. Dazu gehören: GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Gerhard-Marcks-Haus, kek Kindermuseum, Künstlerhaus Bremen, Kunsthalle Bremen, Kunstverein Bremerhaven, Paula Modersohn-Becker Museum, Städtische Galerie Bremen, Weserburg Museum für moderne Kunst, Zentrum für Künstlerpublikationen. Im Kontext einer Entgrenzung der Kunst möchte die Kooperation dabei der aktuell immer wichtiger werdenden und zugleich nur wenig erforschten Auseinandersetzung der Kunst mit Geruch begegnen. Kern des Projektes sind zehn individuelle Ausstellungen, eine wissenschaftliche Vortragsreihe sowie ein gemeinsames Vermittlungsprogramm im Zeitraum von Mai bis Juli 2021.

"Olfaktor: Geruch gleich Gegenwart" unter diesem Titel zeigt der BBK Bremen im Rahmen von Smell it! seine Jahresausstellung 2021 in der Städtischen Galerie Bremen. Die Ausstellung wird kuratiert von Madalina Diaconu (Philosophin und Wissenschaftlerin, Wien) und Ingmar Lähnemann (Kurator der Städtischen Galerie Bremen), die auch für das Konzept der Ausstellung verantwortlich zeichnen und die Bremer Projekte um inhaltlich wichtige überregionale Positionen ergänzen.

Eine fünfköpfige Jury hat im November 2020 über die Teilnahme an der Jahresausstellung des BBK zum Thema „Geruch“ beraten. Der Jury gehörten an: Ingmar Lähnemann, Madalina Diaconu, Jennifer Bork (Kuratorin, Hannover), Christiane Fichtner (Künstlerin) und Peter de Cupere (Künstler, Gast ohne Stimmrecht).

Aus über 60 Bewerbungen sind 15 Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und umzu ausgewählt worden. Diese Positionen werden in der Ausstellung ergänzt von vier weiteren internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Einige der künstlerischen Positionen werden im Außenbereich der Galerie und im Bremer Innenstadtraum realisiert. 

Das Spektrum der geruchsbezogenen künstlerischen Projekte der 19 vertretenen Positionen ist thematisch und medial sehr breit. Es beinhaltet tatsächlich riechende „olfaktorische“ Kunstwerke und Arbeiten, die zu bestimmten Zeiten so benutzt werden, dass eine direkte Geruchsebene entsteht, durch Kochen, durch Rösten, durch eine aromatherapeutische Beratung. Außerdem finden sich Werke in der Ausstellung, die Geruch nur gedanklich evozieren oder über das Riechen als besondere sinnliche Betätigung reflektieren.

Eine Besonderheit der Ausstellung „Olfaktor“ ist, dass es bei allen Kunstwerken explizit um den Geruch in der bildenden Gegenwartskunst geht, in der das Thema bisher trotz zunehmender Beschäftigung in jüngster Zeit ein absolutes Nischendasein gefristet hat – auch wegen der starken Betonung des Visuellen in der westlichen Kunstgeschichte. Umso beeindruckender zeigt „Olfaktor“, wie sich die Bremer Kunstszene dem Thema annimmt, und umso stolzer ist die Städtische Galerie Bremen über die Zusage der internationalen Künstler*innen Peter de Cupere, Brian Goeltzenleuchter, Maki Ueda und Clara Ursitti, vier absoluten Pionieren der olfaktorischen Kunst.  

Dauer der Ausstellung: 08.05.-29.08.2021 

Esther Adam, Variations on a thought, 2021
Esther Adam
Variations on a thought , 2021
Wandbehang, ungewaschene Schafwolle, Stramin
Foto: B. Haffke
Esther Adam, Variations on a thought, 2021
Esther Adam
Variations on a thought, 2021
Wandbehang, ungewaschene Schafwolle, Stramin
Foto: B. Haffke
Bernadette, Große Wäsche oder Die Anrufung Ariels, 2021
Bernadette
Große Wäsche oder Die Anrufung Ariels, 2021
Installation
Foto: Bernadette
Bernadette, The embedded Smell, 2021
Bernadette
The embedded smell, 2021
Objekt
Foto: Franziska von den Driesch
Claudia Christoffel
Claudia Christoffel
FÜR UND GEGEN ALLES, 2021
Skulptur aus Räucherwerk
Foto: Franziska von den Driesch
Claudia Christoffel, Dufte Flakons gestalten, 2021
Claudia Christoffel
Dufte-Flakons gestalten, 2021
partizipatorisches Projekt
Foto: Claudia Christoffel
Peter de Cupere, Smoke Room, 2010
Peter de Cupere
Smoke Room, 2010
750.000 cigarette butts, smell of smoke, Teilansicht
Peter de Cupere, smoke Room, 2010
Peter de Cupere
Smoke Room, 2010
750.000 cigarette butts, smell of smoke, Teilansicht
Anja Fußbach, Schrott und Schokolade, 2021
Anja Fußbach
Schrott und Schokolade, 2021
Videoinstallation auf weißer Schokolade und Schrott
Foto: B. Haffke
Anja Fußbach, Tom, Tom's, 2020
Anja Fußbach
Tom, Tom's, 2020
Objet Trouvé, Staniolpapier, Stahl
Foto: B. Haffke
Brian Goeltzenleuchter, Scents of Exile, 2021
Brian Goeltzenleuchter
Scents of Exile, 2021
fortlaufendes Kunstprojekt
Foto: Franziska von den Driesch
Brian Goeltzenleuchter, Scents of Exile, fortlaufendes Kunstprojekt, 2021
Brian Goeltzenleuchter
Scents of Exile, 2021
fortlaufendes Kunstprojekt
Foto: Franziska von den Driesch
Barbara Haiduck, Les leurs tristes, 2020/21
Barbara Haiduck
Les fleurs tristes, 5, 2020/21
Fotogramm auf Agfa sw Fotopapier
Foto: Barbara Haiduck
Barbara Haiduck, Les fleurs tristes, 2020/21
Barbara Haiduck
Les fleurs tristes, 2020/2021
Fotogramme auf Agfa s/w Fotopapier
Foto: Franziska von den Driesch
Susann Hartmann,smell it,Video,2020/2021
Susann Hartmann
smell it, 2020/2021
Video, hier Abbildung von zwei Videostills
Foto: Susann Hartmann
Susann Hartmann,smell it,Video,2020/2021
Susann Hartmann
smell it, 2020/2021
Video, hier Abbildung von zwei Videostills
Foto: Susann Hartmann
Käsmayr, von Ganski & Wilmes MODULA, 2021
Käsmayr, von Ganski & Wilmes
MODULA, duft hören und klang riechen, 2021
Edition, Ätherische Öle und verschiedene Materialien
Foto: Franziska von den Driesch
Käsmayr, von Ganski & Wilmes
Käsmayr, von Ganski & Wilmes
MODULA, duft hören und klang riechen, 2021
Edition, Ätherische Öle und verschiedene Materialien
Foto: Käsmayr, von Ganski & Wilmes
Laura Pientka, Ultimate Beneficial Pipeline Construction System 2.0, 2020
Laura Pientka
Ultimate Beneficial Pipeline Construction System 2.0, 2020
Keramikinstallation mit Geruch, Melasse, Sound und Performance
Foto: Franziska von den Driesch
Laura Pientka, Ultimate Beneficial Pipeline Construction System 2.0, 2021
Laura Pientka
Ultimate Beneficial Pipeline Construction System 2.0, 2020
Keramikinstallation mit Geruch, Melasse, Sound und Performance
Foto: Franziska von den Driesch
Jana Piotrowski, o.T., 2021
Jana Piotrowski
o.T., 2021
Raumintervention, Achselschweiß und Wischwasser
Foto: B. Haffke
Jana Piotrowski, Mud Cultures, 2021
Jana Piotrowski
Mud Cultures, 2021
Winogradsky-Säulen (Wasser, Sediment und Schlamm)
Foto: Franziska von den Driesch
Mari Lena Rapprich, Sound Kitchen, 2021
Mari Lena Rapprich
Soundkitchen, 2021
Mobiles Küchenmodul, Diverse Materialien
Foto: Mari Lena Rapprich
Mari Lena Rapprich, Sound Kitchen, 2021
Mari Lena Rapprich
Sound Kitchen, 2021
Mobiles Küchenmodul, Diverse Materialien
Foto: Franziska von den Driesch
Anne Schlöpke, EIGENSINN (Geruchstagebuch), 2021
Anne Schlöpke
EIGENSINN, 2021
(Geruchstagebuch), Installation
Foto: Franziska von den Driesch
Anne Schlöpke, EIGENSINN (Geruchstagebuch), 2021
Anne Schlöpke
EIGENSINN , 2021
(Geruchstagebuch), Installation
Foto: Franziska von den Driesch
Stephan Thierbach, Der Schweiß der Erde, 2019/2021
Stephan Thierbach
Der Schweiß der Erde, Ruschdahlmoor (Lesumer Moor), 2019/2021
Erdekocher
Foto: Stephan Thierbach
Stephan Thierbach, Der Schweiß der Erde, 2019/2021
Stephan Thierbach
Der Schweiß der Erde, 2019/2021
Installation, Aktion, Exkursion
Foto: Franziska von den Driesch
Maki Ueda, Viral Parfum, 2021, Olfactory installation
Maki Ueda
Viral Parfum, What if coronaviruses were something you could smell and see?, 2021
Olfactory installation
Foto: Maki Ueda
Maki Ueda, Viral Parfum, 2021, Olfactory installation
Maki Ueda
Viral Parfum, What if coronaviruses were something you could smell and see?, 2021
Olfaktory Installation
Foto: Maki Ueda
Clara Ursitti, Wirkt wahre Wunder, 2021
Clara Ursitti
Wirkt wahre Wunder, 2021
Duft-Straßenintervention in den Straßen Bremens mit Isabella und Arabella, in Zusammenarbeit mit dem Borgward Club, Bremen
Foto: B. Haffke
Clara Ursitti, Wirkt wahre Wunder, 2021
Clara Ursitti
Wirkt wahre Wunder, 2021
Duft-Straßenintervention in den Straßen Bremens mit Isabella und Arabella, in Zusammenarbeit mit dem Borgward Club, Bremen
Foto: B. Haffke
Martin Vosswinkel, Duft Container, Rauminstallation, 2021
Martin Vosswinkel
Duft Container, 2021
Rauminstallation
Foto: B. Haffke
Martin Vosswinkel, Duft Container, Rauminstallation, 2021
Martin Vosswinkel
Duft Container, 2021
Rauminstallation
Foto: B. Haffke
Zhé Wang, Smell Your Minds, 2021
Zhé Wang
Smell Your Minds, 2021
mixed-media/audio installation
Foto: Franziska von den Driesch
Zhé Wang, Smell Your Minds, 2021
Zhé Wang
Smell Your Minds, 2021
mixed-media/audio installation
Foto: Franziska von den Driesch
Doris Weinberger / Katrin Bretschneider ANTZ!, Performance-Lecture, 2021
Doris Weinberger / Katrin Bretschneider
ANTZ!, 2021
Outdoor Performance
Foto: Franziska von den Driesch
Doris Weinberger / Katrin Bretschneider ANTZ!, Performance-Lecture, 2021
Doris Weinberger / Katrin Bretschneider
ANTZ!, 2021
Outdoor Performance
Foto: Franziska von den Driesch

Sound Kitchen mit der Künstlerin Mari Lena Rapprich Mari Lena Rapprich lädt Sie, teils solo, teils mit Gästen, zu einem auditiv-olfaktorischem Ereignis ein und zu einem Konzert, bei dem der Fokus auf geruchserzeugenden Klängen liegt. Im Anschluss an das Konzert, wird das Gesehene und Gehörte verköstigt, denn auf das Kochen folgt der gemeinsame Verzehr und ein Ausklang.

Die Sound Kitchen fungiert als ein auditiv-olfaktorisches Ereignis, welches regelmäßig im Ausstellungsraum in Betrieb genommen wird. Dabei mutet dieses einem Konzert an, bei dem sich über die Dauer des Kochens die Gerüche und Geräusche vermengen. Einzelne Geräusche werden mirkofoniert und aufgenommen, andere bleiben unwiederbringlich im Raum. Der Duft des Kochens breitet sich nach und nach aus. Sowohl die teils fragmentarischen Klänge als auch der Geruch der einzelnen Zutaten und Stadien des Kochens überlagern sich und schichten sich zusammen. Was bleibt ist ein Loop, der das Ereignis referiert und eine alltägliche Synästhesie hervorruft.  

Mari Lena Rapprich lädt Sie, teils solo, teils mit Gästen, zu einem auditiv-olfaktorischem Ereignis ein und zu einem Konzert, bei dem der Fokus auf geruchserzeugenden Klängen liegt. 

Im Anschluss an das Konzert, wird das Gesehene und Gehörte verköstigt, denn auf das Kochen folgt der gemeinsame Verzehr und ein Ausklang.  

Termine:

Donnerstag, 24. Juni, ab 18:30 Uhr – Solo 

Donnerstag, 26. August, ab 18:30 Uhr – Solo 

Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten. Einfach telefonisch unter 0421-3615826 oder per Email an staedtische-galerie@kunst.bremen.de

Für den Abend wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 10,00€ erhoben, bitte bringen Sie diesen in bar zum Veranstaltungsabend mit.

ANTZ! – Die Seele der purpurnen Ameise Outdoor-Performance 25.6. + 26.6. jeweils 19 Uhr + 21.30 Uhr Gruppenmeditation mit Audioguide Externer Veranstaltungsort: Treffpunkt und Kopfhörerausgabe am St. Pauli Deich an der Kleinen Weser hinter der Schwankhalle/Städtischen Galerie, Peter-Zadek-Platz Mit Anmeldung

HIER ONLINE TICKETS KAUFEN ››
Tickets online und bei allen Nordwest-Ticket Vorverkaufsstellen erhältlich.
Preise
5 EURO / 3 EURO Bremen Pass/Kultursemesterticket
Keine weiteren Ermäßigungen. Online-Tickets zzgl. 1 EURO Gebühr.

BRETSCHNEIDER/ WEINBERGER

›ANTZ!‹ ist eine sich weiterentwickelnde, performative Forschung zur Analogie von Mensch und Ameise. Im Zentrum der Betrachtung steht das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, sowie Begriffe wie Schwarmintelligenz, Superorganismus oder Ameisenalgorithmus.
Nach der Endzeitshow ›andnowshowsomeaction‹ (2015) und der Lecture Performance ›ANTZ!‹ (2018) wendet sich das Künstlerinnenduo Bretschneider/Weinberger im letzten Teil der Trilogie dem hochspekulativen Bereich der Ameisenseele zu. Das Publikum wird zu einer entomologischen Gruppenmeditation im Grünen geladen: Auf weißen Gymnastikbällen sitzend wird es via Kopfhörer auf eine mentale Reise geschickt. Genutzt werden Techniken aus den Bereichen Visualisierung, Affirmation, sowie Sitztanz zu suggestiver Elektromusik. Inspiration dazu lieferte eine bestimmte Art von Youtube Meditationen, deren Beliebtheit während der Corona-Zeit stark zunahm: Die hier heraufbeschworenen Bilder handeln vom Aufgehen in einer imaginären Gemeinschaft, von der Zugehörigkeit in größere Zusammenhänge, insbesondere vom Aufgehobenhobensein in einer romantisch aufgeladenen Natur. Die partizipative Open-Air Performance wendet dieses Format auf die ideologisch stark aufgeladene Ameisenseele an und changiert dabei zwischen utopischen und dystopischen, berührenden, wie absurden Momenten.  

CREDITS
Eine Produktion von Doris Weinberger und Katrin Bretschneider in Kooperation mit Schwankhalle Bremen und Städtische Galerie Bremen im Rahmen der Ausstellung Olfaktor: Geruch gleich Gegenwart. Rechercheresidenz in der Schwankhalle Bremen gefördert im  Rahmen des Programms #TakeCareResidenzen des Fonds Darstellende Künste und des Netzwerk flausen+

Informationen zur Zugänglichkeit: Veranstaltungsort (Wiese am Werdersee) ist nicht mit Rollstuhl/Gehbehinderung erreichbar.

Im Rahmen des Themenschwerpunkts Bzw. Natur.

ANTZ! – Die Seele der purpurnen Ameise Outdoor-Performance 25.6. + 26.6. jeweils 19 Uhr + 21.30 Uhr Gruppenmeditation mit Audioguide Externer Veranstaltungsort: Treffpunkt und Kopfhörerausgabe am St. Pauli Deich an der Kleinen Weser hinter der Schwankhalle/Städtischen Galerie, Peter-Zadek-Platz Mit Anmeldung

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BRETSCHNEIDER/ WEINBERGER

›ANTZ!‹ ist eine sich weiterentwickelnde, performative Forschung zur Analogie von Mensch und Ameise. Im Zentrum der Betrachtung steht das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, sowie Begriffe wie Schwarmintelligenz, Superorganismus oder Ameisenalgorithmus.
Nach der Endzeitshow ›andnowshowsomeaction‹ (2015) und der Lecture Performance ›ANTZ!‹ (2018) wendet sich das Künstlerinnenduo Bretschneider/Weinberger im letzten Teil der Trilogie dem hochspekulativen Bereich der Ameisenseele zu. Das Publikum wird zu einer entomologischen Gruppenmeditation im Grünen geladen: Auf weißen Gymnastikbällen sitzend wird es via Kopfhörer auf eine mentale Reise geschickt. Genutzt werden Techniken aus den Bereichen Visualisierung, Affirmation, sowie Sitztanz zu suggestiver Elektromusik. Inspiration dazu lieferte eine bestimmte Art von Youtube Meditationen, deren Beliebtheit während der Corona-Zeit stark zunahm: Die hier heraufbeschworenen Bilder handeln vom Aufgehen in einer imaginären Gemeinschaft, von der Zugehörigkeit in größere Zusammenhänge, insbesondere vom Aufgehobenhobensein in einer romantisch aufgeladenen Natur. Die partizipative Open-Air Performance wendet dieses Format auf die ideologisch stark aufgeladene Ameisenseele an und changiert dabei zwischen utopischen und dystopischen, berührenden, wie absurden Momenten.  

CREDITS
Eine Produktion von Doris Weinberger und Katrin Bretschneider in Kooperation mit Schwankhalle Bremen und Städtische Galerie Bremen im Rahmen der Ausstellung Olfaktor: Geruch gleich Gegenwart. Rechercheresidenz in der Schwankhalle Bremen gefördert im  Rahmen des Programms #TakeCareResidenzen des Fonds Darstellende Künste und des Netzwerk flausen+

Informationen zur Zugänglichkeit: Veranstaltungsort (Wiese am Werdersee) ist nicht mit Rollstuhl/Gehbehinderung erreichbar.

Im Rahmen des Themenschwerpunkts Bzw. Natur.