Die Städtische Galerie bleibt aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres geschlossen. Die Laufzeit der Ausstellung konkret bremen II verlängert sich bis auf Weiteres. – Sobald wir die Türen für Besucher*innen wieder öffnen dürfen, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.

Hier geht es zur Ausstellung konkret bremen II

Aktuelle Informationen zum Corona-Hilfsprogramm für Bremer Kulturakteur/innen und Künstler/innen finden Sie hier:

Weitere Hinweise zum Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Förderrichtlinien und Antragsformulare finden Sie auf der Homepage des Senators für Kultur: www.kultur.bremen.de 

Aktuelle Pressemitteilung I Erklärung der Verbände Bildender Künstlerinnen und Künstler

 

konkret bremen ist eine zweiteilige Ausstellung, in der die Städtische Galerie Konkrete Kunst aus Bremen und der Region vorstellt.

konkret bremen präsentiert insgesamt 27 künstlerische Positionen, die zwar einem konkreten Ansatz folgen, aber über die historisch festgelegten Grenzen der Konkreten Kunst individuell hinausgehen. Gemeinsam ist den Künstlerinnen und Künstlern, dass ihre Arbeiten gegenstandslos und nicht figurativ sind, nicht narrativ und stattdessen entindividualisiert. Die häufig formal reduzierte künstlerische Sprache bildet eine Gemeinsamkeit der ausgewählten Werke. 

Dazu kommt eine kunstimmanente Selbstbefragung hinsichtlich der künstlerischen Mittel und Materialien. Die große Anzahl konkret arbeitender Künstler und Künstlerinnen in der regionalen Kunstszene, die sich in verschiedenen Medien ausdrücken, zieht sich über mehrere Generationen hin. Wenn ihre Ausgangspunkte auch unterschiedlich sind, so eint sie doch, dass der Bezug auf das Konkrete sie zu weitergehenden Fragestellungen anregt, die über den kunstimmanenten Bezug hinausgehen.

Der erste Teil der Ausstellung mit 14 künstlerischen Positionen lief mit sehr positiver Resonanz.

konkret bremen II präsentiert nun weitere 13 Künstler*innen:

Malerei, Skulptur, Rauminstallation, Video und Videoperformance werden als Medien genutzt. Die 13 künstlerischen Positionen machen verwendete Materialien zum Kern des Werkes, sie beziehen sich auf Errungenschaften der Konkreten Kunst, sie reflektieren über den spezifischen Raum, eine bestimmte Farbe oder Materialeigenschaften. Beziehungen zu den Betrachtern werden zum Teil des Werkes und in einer Setzung im Foyer der Galerie wird der gesamte Raum mit einer malerischen Lichtinstallation überzogen.

 

 

 


Andreas Becker
Ohne Titel III, 2018 Styropor, Pappe, Baumwolle, Isolationsplatte, Plastik, 104 x 72 x 20 cm, Foto: Björn Behrens

Katja Blum
Ohne Titel, 2019 Ölkreide und Graphit auf MDF, 110 x 150 cm, Foto: Björn Behrens

Nicholas Bodde
No.1413 Oval, 2020 Oil, Acrylic, Aluminium, Foto: Casper Sessler

Sebastian Dannenberg
aircondition EB#1, 2018, Lack auf Wand, verzinkte Bleche, ca. 180 x 74 cm, Foto: Björn Behrens

Tobias Heine
setzen, stellen, legen, 2015, Dreikanal-Videoarbeit, Foto: Björn Behrens

Franziska Keller
Schauplatz 1, 2018, 3 Stellagen, Zeichenpapier von Fabriano, 330 x 150 cm, Foto: Björn Behrens

Ernst Matzke
Inclination, Nr. I, 2015, Acryl auf Leinwand 50 x 50 x 5 cm

Ulrike Möhle
Z 1 [stabiles ungleichgewicht ], 2019, Beton, Acrylglas 50 x 33 x 200 cm

Edeltraut Rath
Lost in Transformation, 2019/2020, 2-teilige Licht Installation, Temporäre Wandmalerei, White Cube, Schwarzlicht, Foto: Bernadette Haffke

Sabine Straßburger
gegen - über, 2019, Glas, Transferfolien, Öl, Leinwand, 30 x 40 cm, Foto: Joachim Fliegner

Martin Voßwinkel
32 Colours for Albers, 2019 Acryl auf MDF beidseitig, Alu Regal, Rollen, Foto: Björn Behrens

Wolfgang Wagner_Kutschker
Ohne Titel, 2_teilig, 2019, Schellack, Multiplex, Foto: Björn Behrens

Daniel Wrede
untitled dd, 2016, mdf foliengrundiert 40 x 40 x 2,1 cm