44. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2020

Der Senator für Kultur vergibt zum 44. Mal den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst. Der Preis wird für besondere Leistungen vergeben. Er ist mit € 6.000 dotiert. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält darüber hinaus eine Einzelausstellung sowie einen Katalogzuschuss in Höhe von € 3.000.

Teilnehmen können alle Künstlerinnen und Künstler bis 40 Jahre, das heißt ab dem Jahrgang 1979, mit abgeschlossenem Studium, die ihren Wohnsitz im Lande Bremen und seinem näheren Einzugsbereich haben. Künstlerinnen und Künstler, die keinen Abschluss einer Kunst-akademie oder einer vergleichbaren Einrichtung vorweisen können, müssen eine dreijährige Ausstellungstätigkeit mit Fachkritik in öffentlichen Medien belegen.

Künstlerinnen und Künstler, die die Altersgrenze von 40 Jahren schon überschritten haben, können sich bewerben, wenn ihr Hochschulabschluss nicht mehr als drei Jahre zurückliegt.

Bewerbungsschluss war Sonntag, 01. November 2020

Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird in einem zweistufigen Verfahren bestimmt. Aus den Bewerbungen wählt eine regionale Vorschlagskommission die Teilnehmer und Teilnehmerinnen für eine Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen aus. Aus dieser Ausstellung heraus bestimmt eine überregionale Jury die Preisträgerin oder den Preisträger.

Die Vorschlagskommission hat am 16.11.2020 getagt und hat folgende 13 Teilnehmende aus 36 Bewerbungen für die Ausstellung ausgewählt:

Esther Adam, Evita Emersleben, Tobias Heine, Paul Ole Janns, Maria Karpushina, Miriam Laage, Elard Lukaczik, Sabine Peter, Mari Lena Rapprich, Norman Sandler, Virgil B/G Taylor, Ul Seo, Charline Zongos

Der Vorschlagskommission gehörten an:

Heike Kati Barath (Hochschule für Künste Bremen), Regina Barunke (GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst), Janneke de Vries (Weserburg – Museum für Moderne Kunst), Eva Fischer-Hausdorf (Kunsthalle Bremen), Katharina Groth (freie Kuratorin), Arie Hartog (Gerhard-Marcks-Haus), Ingmar Lähnemann (Städtische Galerie Bremen/Senator für Kultur) und Martin Voßwinkel (Künstler).


43. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2019Effrosyni Kontogeorgou erhielt den 43. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2019

Der Senator für Kultur vergab zum 43. Mal den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst.

Die Vorschlagskommission hatte am 9. Dezember 2019 dreizehn Künstlerinnen und Künstler für den 43. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2019 nominiert:

Esther Adam, Kate Andrews, Daniel von Bothmer, Amina Brotz, Paula Hurtado Otero, Effrosyni Kontogeorgou, Sarah Lüdemann (Beauham), Hannes Middelberg, Lisa Sinan Mrozinski, Ghaku Okazaki, Pia Pollmanns, André Sassenroth, Irene Strese

Der Vorschlagskommission gehörten an: Heike Kati Barath (Hochschule für Künste Bremen), Ingo Clauß (Weserburg-Museum für Moderne Kunst), Nicole Giese-Kroner (Syker Vorwerk), Ingmar Lähnemann (Städtische Galerie Bremen), Alejandro Perdomo Daniels (freier Kurator Bremen), Nadja Quante (Künstlerhaus Bremen), Rose Pfister (Senator für Kultur), Doris Weinberger (Künstlerin, BBK), Marina Schulze (Künstlerin, GEDOK), Veronika Wiegartz (Gerhard-Marcks-Haus Bremen)

Die Hauptjury für den 43. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2019 hat am 06. Juli 2020 die Künstlerin Effrosyni Kontogeorgou für ihre Arbeit „Höhere Gewalt oder wie der Flügelschlag eines Rohrsängers einen Platzregen auslöst“ als Preisträgerin benannt.

Der Jury gehörten an: Sergey Harutoonian (Kunstverein Hannover), Peter Kruska (Stadtgalerie Kiel), Michaela Melián (Künstlerin und Professorin für zeitbezogene Medien, Hamburg), Noor Mertens, (Kunstverein Langenhagen), Kristina Scepanski (Westfälischer Kunstverein Münster)

Der Preis wurde am 08. Juli 2020 im Rahmen der Pressevorbesichtigung von der Staatsrätin für Kultur Carmen Emigholz verliehen.

Dauer der Ausstellung: 12. Juli bis 13. September 2020

Bremer Förderpreis für Bildende KunstAllgemeines zur Geschichte des Bremer Förderpreises

Mit dem Bremer Förderpreis für Bildende Kunst wird seit 1977 jährlich eine Position junger Bremer Kunst ausgezeichnet. Damit gehört er zu den ältesten kontinuierlich vergebenen Kunstpreisen Deutschlands. Er ist mit einem Preisgeld von 6000.- Euro, einer Einzelkatalogförderung sowie einer Einzelausstellung dotiert.

Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird in einem zweistufigen Verfahren bestimmt. Auf die Bewerbung, an der sich Künstler und Künstlerinnen mit einem abgeschlossenen Studium aus Bremen und der Region bis zum 40. Lebensjahr beteiligen können, wählt eine regionale Vorschlagskommission die Teilnehmenden der Ausstellung aus. Künstlerinnen und Künstler, die keinen Abschluss einer Kunstakademie oder einer vergleichbaren Einrichtung vorweisen können, müssen eine 3-jährige Ausstellungstätigkeit mit Fachkritik in öffentlichen Medien belegen. Künstler*innen, die die Altersgrenze von 40 Jahren überschritten haben, können sich bewerben, wenn ihr Hochschulabschluss nicht mehr als drei Jahre zurückliegt.

Aus dieser Ausstellung heraus bestimmt anschließend eine überregionale Jury die Preisträgerin oder den Preisträger.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger des Förderpreises sind:
Helmut Streich (1977), Thomas Recker (1978), Peter K. F. Krüger (1979), Christa Baumgärtel (1980), Margret Storck (1981), Jürgen Schmiedekampf (1982), Zoppe Voskul de Carnée (1983), Till Meier (1984), Norbert Schwontkowski (1985), Henning Hölscher (1986), Michael Rieken (1987), Marianne Klein (1988), Bogdan Hoffmann (1989), Elke Schloo (1990), Gabriele Konsor (1991), Nikola Blaskovic (1992), Andree Korpys und Markus Löffler (1993), Andreas Schimanski (1994), Veronika Schumacher (1995), Florian Zeyfang (1996), Elisabeth Schindler (1997), Christian Hoischen (1998), Stefan Jeep/Ole Wulfers (1999), Stefan Demming (2000), Astrid Nippoldt (2001), Ralf Tekaat (2002), Derk Claassen (2003), Ralf Küster (2004), Anneli Käsmayr (2005), Sebastian Gräfe (2006), Christian Haake (2007), Preechaya Siripanich (2008), Elianna Renner (2009), Björn Behrens (2010), Max Schaffer (2011), Esther Buttersack (2012), Lena Inken Schaefer (2013), Tobias Venditti (2014), Sebastian Dannenberg (2015), Nora Olearius (2016), Matthias Ruthenberg (2017), Lukas Zerbst (2018), Effrosyni Kontogeorgou (2019)