Bremer Förderpreis für Bildende Kunst

42. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2018

Zum 42. Mal wird der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst vergeben, seit 1977 wird jährlich eine Position junger Bremer Kunst ausgezeichnet. Damit gehört er zu den ältesten kontinuierlich vergebenen Kunstpreisen Deutschlands. Er ist mit einem Preisgeld von 6000.- Euro, einer Einzelkatalogförderung sowie einer Einzelausstellung dotiert.

Die Preisträgerin bzw. der Preisträger wird in einem zweistufigen Verfahren bestimmt. Auf die Bewerbung, an der sich Künstler und Künstlerinnen mit einem abgeschlossenen Studium aus Bremen und der Region bis zum 40. Lebensjahr beteiligen können, wählt eine regionale Vorschlagskommission die Teilnehmenden der Ausstellung aus. Künstlerinnen und Künstler, die keinen Abschluss einer Kunstakademie oder einer vergleichbaren Einrichtung vorweisen können, müssen eine 3-jährige Ausstellungstätigkeit mit Fachkritik in öffentlichen Medien belegen. Künstler*innen, die die Altersgrenze von 40 Jahren überschritten haben, können sich bewerben, wenn ihr Hochschulabschluss nicht mehr als drei Jahre zurückliegt.

Aus dieser Ausstellung heraus bestimmt anschließend eine überregionale Jury die Preisträgerin oder den Preisträger.

Für die Ausstellung des 42. Bremer Förderpreise wurden Felix Dreesen, Franziska von den Driesch, Anja Engelke, Sara Förster, Vincent Haynes, David Hepp, Oliver Krebeck, Kudo Mayuko, orrrd (Gustavo Mendez, Norman Neumann), Julian Öffler, Daniel Rossi, Hassan Sheidaei, Su Bo, Lukas Zerbst nominiert. Aus den teilnehmenden Künstler*innen wählt die Fachjury Anfang Februar 2019 eine*n Preisträger*in.

Die diesjährige Vorschlagskommission bestand aus Janneke de Vries (Weserburg), Eva Fischer-Hausdorf (Kunsthalle Bremen), Nicole Giese (Syker Vorwerk), Ingmar Lähnemann (Städtische Galerie Bremen), Alejandro Perdomo Daniels (freier Kurator), Rose Pfister (Senator für Kultur), Nadja Quante (Künstlerhaus Bremen) und Martin Voßwinkel (Künstler). Die Mitglieder der Fachjury werden noch bekannt gegeben.

 

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger des Förderpreises sind:
Helmut Streich (1977), Thomas Recker (1978), Peter K. F. Krüger (1979), Christa Baumgärtel (1980), Margret Storck (1981), Jürgen Schmiedekampf (1982), Zoppe Voskul de Carnée (1983), Till Meier (1984), Norbert Schwontkowski (1985), Henning Hölscher (1986), Michael Rieken (1987), Marianne Klein (1988), Bogdan Hoffmann (1989), Elke Schloo (1990), Gabriele Konsor (1991), Nikola Blaskovic (1992), Andree Korpys und Markus Löffler (1993), Andreas Schimanski (1994), Veronika Schumacher (1995), Florian Zeyfang (1996), Elisabeth Schindler (1997), Christian Hoischen (1998), Stefan Jeep/Ole Wulfers (1999), Stefan Demming (2000), Astrid Nippoldt (2001), Ralf Tekaat (2002), Derk Claassen (2003), Ralf Küster (2004), Anneli Käsmayr (2005), Sebastian Gräfe (2006), Christian Haake (2007), Preechaya Siripanich (2008), Elianna Renner (2009), Björn Behrens (2010), Max Schaffer (2011), Esther Buttersack (2012), Lena Inken Schaefer (2013), Tobias Venditti (2014), Sebastian Dannenberg (2015), Nora Olearius (2016), Matthias Ruthenberg (2017)