Einjähriges Atelierstipendium für bildende Künstlerinnen und Künstler

Das Bremer Atelierstipendium, das der Senator für Kultur seit 2017 vergibt, umfasst einen zwölfmonatigen mietfreien Arbeitsraum sowie einen monatlichen finanziellen Zuschuss für die Umsetzung der künstlerischen Arbeit. Es können sich Künstler und Künstlerinnen bewerben, die in Bremen leben und arbeiten und deren erfolgreicher Abschluss eines Kunststudiums an einer Kunstakademie bzw. vergleichbaren Einrichtung nicht länger als drei Jahre zurückliegt. 

Ziel des Stipendiums ist, den junge Künstlern und Künstlerinnen beim Einstieg in das professionelle Berufsleben und bei der Vernetzung im Kunstbetrieb zu unterstützen und zu helfen, ihre künstlerische Arbeit vor Ort zu etablieren. Das Künstlerhaus Bremen stellt dafür einen Atelierarbeitsplatz zur Verfügung, ermöglicht den Austausch mit erfahrenen Kollegen und Kolleginnen sowie einen Einblick in die Praxis eines international vernetzten Ausstellungsraumes. Die Betreuung der Stipendiaten und Stipendiatinnen erfolgt durch die künstlerische Leitung des Künstlerhauses und weiterer externer Kuratoren und Kuratorinnen. Das Stipendium endet mit einer Werkausstellung.

Das Atelierstipendium 2019 geht an den Künstler Daniel Axel Neubacher

Das Bremer Atelierstipendium, das der Senator für Kultur zum dritten Mal vergibt, geht 2019 an den Bremer Künstler Daniel Axel Neubacher (Jahrgang 1985), Alumni der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er hat an der Hochschule für Künste in Bremen studiert und sein Studium als Meisterschüler von Jean-Francois Guiton beendet.

Ein künstlerischer Beirat, der den Senator für Kultur berät, hat Daniel Neubacher als Stipendiat empfohlen. Der Beirat besteht aus Mitgliedern, die durch ihre Berufstätigkeit mit den Arbeitsgebieten der zeitgenössischen bildenden Kunst vertraut sind.

Die Begründung lautet: „Daniel Neubacher ist ein Künstler, der sich kritisch mit Institutionen des Kunstbetriebs, Kunstmarkts und der Kunstkritik sowie dem Künstlersubjekt an der Schnittstelle von physischem und digitalem Raum auseinandersetzt. Sein qualitätsvolles Werk bewegt sich im Spannungsfeld von virtueller Erfahrung und Repräsentanzen im Ausstellungsraum.“