47. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2023Eröffnung der Ausstellung und Preisverleihung durch die Staatsrätin für Kultur Carmen Emigholz am Samstag, 9. März um 19.00h

Clara Alisch
Milk Workers 1-3, 2023, Fotografie
Foto: Janis Fisch
Anja Engelke
Sleeping by the Dataflow, 2023
Medium: Künstliche Intelligenz
Paula Hurtado Otero
Muttering Incantations: The Carrier, The pot, The Instrument, 2022
Multimedia Installation
Foto: Fred Dott
Kira Keune
www.mydiary.com, 2023, Bücher
Foto: Kira Keune
Hae Kim
Dialog (Detail), 2014~
Abgeschliffene Bücher
Foto: Hae Kim
Tomma Köhler
Hidden Treasures, 2024, Detailansicht
Installation, verschiedene Plastiken
Foto: Anja Engelke
Ricardo Nunes
Forsale, 2022
Fotografie, Ausschnitt
Foto: Ricardo Nunes
Ole Prietz
Selfie, 2022, Teilansicht
Holz, Beton
Foto: Ana Rodriguez
Rimadaum
Ich bitte Sie, sprechen sollen Sie fremde Sprachen, 2015, Collage, Teilansicht
Foto: Ricardo Nunes
Florian Witt
Arbeit aus Malgründen mit Figur, 2021
Diverse Materialien, Teilansicht
Foto: Ana Rodriguez
Aria Farajnezhad
Beyond Undoing A Rediscovery (Part Two), 2024, Mosaikwand und Audioaufnahmen
Foto: Gaurav Talekar
 

Der Senator für Kultur vergibt zum 47. Mal den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst. 

Einladung als PDF hier

Der Senator für Kultur vergibt zum 47. Mal den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst. Der Preis wird für besondere Leistungen vergeben. Er ist mit € 6.000 dotiert. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält darüber hinaus eine Einzelausstellung sowie einen Katalogzuschuss in Höhe von € 3.000.

Teilnehmen konnten Künstlerinnen und Künstler bis 40 Jahre, das heißt ab dem Jahrgang 1983, mit abgeschlossenem Studium, die ihren Wohnsitz im Lande Bremen und seinem näheren Einzugsbereich haben. Künstlerinnen und Künstler, die keinen Abschluss einer Kunstakademie oder einer vergleichbaren Einrichtung vorweisen können, mussten eine dreijährige Ausstellungstätigkeit mit Fachkritik in öffentlichen Medien belegen.

Künstlerinnen und Künstler, die die Altersgrenze von 40 Jahren schon überschritten haben, konnten sich bewerben, wenn ihr Hochschulabschluss nicht mehr als drei Jahre zurückliegt. Die Bewerbungsfrist für den 47. Bremer Förderpreis endete am Sonntag, den 05. November 2023.

Die regionale Vorschlagskommission hat folgende Künstler*innen für die Förderpreisausstellung ausgewählt:

Clara Alisch, Anja Engelke, Aria Farajnezhad, Paula Hurtado Otero, Kira Keune, Hae Kim, Tomma Köhler, Ricardo Nunes, Ole Prietz, Rimadaum, Florian Witt

Aus dieser Ausstellung heraus wird eine überregionale Jury die Preisträgerin oder den Preisträger bestimmen.

Der Vorschlagskommission gehörten an:

Simone Ewald (Senator für Kultur), Bhima Griem (Künstlerhäuser Worpswede), Ele Hermel (Galerie Mitte), Dr. Ingmar Lähnemann (Städtische Galerie Bremen), Prof.in Julika Rudelius (Hochschule für Künste Bremen), Ngozi Schommers (Künstlerin), Prof.in Cony Theis (Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg)

Schon in den hervorragenden Bewerbungen für die Ausstellungsbeteiligung ist deutlich geworden, wie spannend und innovativ die junge Bremer Kunst auf viele aktuelle Themen reagiert. Dies zeigt sich erst recht in der Vielfalt der elf künstlerischen Positionen, die in der Ausstellung vertreten sind. Interventionen in den Ausstellungsräumen und installative Ansätze stehen neben fotografischen Positionen und Werken, die im Bereich Skulptur verortet werden können. Bauspekulation, koloniales Erbe, feministische Fragen an Care-Arbeit, private Spuren im digitalen Alltag, künstliche Intelligenz in der Bildproduktion und die Feinheiten und Absurditäten der deutschen Sprache sind ein Teil der Inhalte, die von den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern verhandelt werden. Sie zeigen damit, wie die junge Bremer Kunst auf internationalem Niveau über aktuelle Kernthemen reflektiert und welches Potenzial eine künstlerische Beschäftigung mit diesen Themen für einen gesellschaftlichen Diskurs hat.

Die Hauptjury tritt am 4. März zusammen um aus der Ausstellung den/die Preisträger*in zu ermitteln. Ihr gehören an:

Prof. Dr. Stephan Berg (Kunstmuseum Bonn), Prof. Dr. Andreas Blühm (Groninger Museum), Carlota Gómez (Kunstverein Hannover), Syowia Kyambi (Künstlerin und Kuratorin), Dr. Julia Wallner (Arp Museum Bahnhof Rolandseck) 

 

Laufzeit der Ausstellung: 10.03. bis 05.05.2024

Kate Andrews - Einzelausstellung der Karin Hollweg Preisträgerin 2020Eröffnung am 25. Mai 2024

Kate Andrews, o.T., 2023, Graphit auf Papier, 76 x 56 cm

Laufzeit der Ausstellung: 26.05. bis 28.07.2024

Blaumeier-AtelierEröffnung am 17.08. 2024

         

Patricia Okkels, -tba-, 2023, Mischtechnik              Carl F., HATE, 2022, Acryl auf Leinwand

Laufzeit der Ausstellung: 18.8. bis 13.10.2024

Zine Festival18. bis 20. Oktober

 

 

Jimmi Paesler - Einzelausstellung Eröffnung am 16. November 2024

Laufzeit der Ausstellung: 17.11. bis Januar 2025